
Verbunden wurden zur Zeit der Weimarer Malschule die malerischen Fertigkeiten mit modernen Einflüssen wie der Freilichtmalerei und impressionistischer Lichtbehandlung. Lehrer wie Bunke brachten ihre Schüler zum Malen unter den freien Himmel, um Naturstimmung, eine naturgetreue, detailreiche Darstellung und perspektivische Korrektheit
zu schulen.
Neuberts Landschaften wie Tiefurth Veranda vom Schloß bei Weimar (1906), die Klosterkirche Seeon (1923), die Orangerie im Schloßpark Belvedere Weimar (1934) oder die Wiesen-, Feld- und Waldlandschaften der späteren 1940er Jahre entsprechen der Umsetzung des sinnlich-stimmungshaften Landschaftscharakters. Im Sinne der Paysage intime überträgt Neubert Ausschnitte der vor ihm liegenden zenerienaturgetreu und betont vor allem die Lokalfarbigkeit.

Tiefurth
Veranda vom Schloß bei Weimar (1906)
Schlosspark Belvedere Weimar
(1934)


Uferlandschaft
(1942)
Mühlrad Schwaan
(1908)
